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Dank „SEN-Faktor“ an die Tabellenspitze

Recurveschützen zurück in die Verbandsliga

Nach der Rückstufung am Ende der letzten Saison aufgrund des wiederholten Verzichts auf den Regionalligaaufstieg konnte sich unsere Recurvebogenmannschaft nach dem Wiedereinstig in der untersten Liga schnell behaupten. Das Ergebnis der Herbstrunde ließ auf eingutes Abschneiden am Ende der Rückspiele hoffen. 

Die ..sen’s: v.l. Jaqueline Hansen, Mario Thomsen, Jürgen Hansen, Melanie Petersen, Malte Hansen mit Coach Silke Nissen

Doch der Einstieg in die dritte Austragungsrunde brachte bei Coach Silke Nissen erstmal Ernüchterung: Jaqueline Hansen, Jürgen Hansen, Malte Hansen, Melanie Petersen und Marion Thomsen kamen nicht an ihre Form aus der Herbstrunde heran. Taktische Wechsel konnten den Abwärtstrend nicht stoppen. Die Platzierung hinter dem Tabellenführer Uetersener SG schien ernsthaft gefährdet, als der TSV Schwarzenbek gleichzog. Da holte eine ungewöhnliche Maßnahme die Bogenschützen aus dem mentalen Abseits: Die gemeinsame Endung der Nachnamen geriet der Mannschaft zum Mantra, und hallte auch bald als Schlachtruf durch die Malenter Halle. „SEN! SEN!“ leitete die mentale Wende ein: Mit jedem weiteren Match verringerte sich der Abstand auf die führende Mannschaft. Vor der letzten Begegnung trennte dann nur ein Punkt die Kontrahenden. Ähnlich wie auch in der Verbandsligasaison 2016/17 gewann Jerrishoe auch hier das letzte und entscheidende Match um Platz 1 mit 6:0 Satzpunkten bei 55:53 Ringen.

Hochwassereinsatz am Bogensee

Bereits im Dezember hatte das Winterhochwasser mal wieder auf unseren Trainingsplatz übergegriffen. Doch statt dann auch irgendwann mal zu stagnieren, musste Willi besorgt feststellen, dass der Wasserspiegel in diesem Jahr weiter anstieg. Da das Nass jetzt in die Container eindang, hat sich ein Adhoc-Team nach dem Sonntagstraining in die Fluten gestürzt und diese höher gelegt.  

Hallen-KM: Nicht nur die Mädels räumten ab

Vor allem unsere Damen standen super da: Sowohl in der Einzelwertung als auch als Mannschaft erklommen Sie das Siegerpodest bei der Kreismeisterschaft.

Dieser für die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg gleichermaßen letzte sportliche Höhepunkt vor dem Jahreswechsel wurde durch den TSV Nord in bewährter Routine ausgerichtet. Bei dem Vergleich der Bogenschützen geht es um Meisterehren in den jeweiligen Kreisen und insgesamt die Qualifikation zur kommenden Hallen-Landesmeisterschaft 2018. Unser Verein trat auch in diesem Jahr wieder nicht nur mit der größten Mannschaft an, sondern punktete auch in allen Disziplinen: Bei den Recurveschützen setzte sich Mario Thomsen mit 519 Ringen an die Spitze der Herrenklasse, Barbara Neuhaus siegte bei den weiblichen Masters, vorm. Altersdamen mit 424 Punkten.

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Plätze 1 bis 3 in der Damenklasse: Jaqueline Hansen, Fanny Jerominski (l) und Melanie Petersen (r)

In der Damenklasse besetzte gleich ein Jerrishoer Trio das Siegespodest. An der Spitze Jaqueline Hansen, die sich nach ihrem Intermezzo beim Nordwestdeutschen Schützenbund in der beginnenden Saison wieder den heimischen Titel holte. Sie zeigte sich vorerst zufrieden mit 541 Ringen. Für eine besondere vorweihnachtliche Überraschung nicht nur für ihre Trainer sorgte Newbee Fanny Jerominski (466): Sie bewies bei Ihrem ersten regionalen Wettkampf Nervenstärke, konnte ihre persönliche Bestmarke deutlich steigern und den zweiten Platz belegen. Das Tripel perfekt machte Melanie Petersen (437). Darüber hinaus punkteten Jaqueline und Melanie zusammen mit Barbara Neuhaus in der Mannschaftwertung.

Bemerkenswert auch die Ergebnisse zweier Neueinsteiger bei den Blankbogen-Herren: Dennis Raies (412) und Martin Stihl (409) setzten sich deutlich ab und belegten die ersten zwei Plätze. In der Recurve-Jugendklasse dominierte Malte Hansen (466). Zweiter wurde Moritz Petersen. Silber auch für den Compoundschützen Christoph Lukasiewicz (574), der den Titel nur um 5 Zähler verpaßte.

Bogenschütze kann Sportler des Jahres werden

Hallo Bogenschützen, wir haben es mit in der Hand, einen der Unseren zum Titel „Sportler des Jahres“ zu verhelfen und damit der Bekanntheit des Bogensports weiteren Auftrieb zu verleihen. Wie in jedem Jahr kürt der LSV wieder die besten Athleten Schleswig-Holsteins. Einer der Nominierten ist Florian Kahlund vom SSC Fockbek. Auf der Seite http://www.ndr.de/sport/mehr_sport/sportlerwahl/voting1084.html könnt ihr bis zum 8.12. Eure Stimme abgeben und auch an einem Gewinnspiel um Eintrittskarten und ein Meet&Greet bei der Sportgala 2017 am 13. Dezember gewinnen.

Alles auf Anfang: Ligamannschaft startet durch

Nachdem unsere Recurvemannschaft sozusagen wegen des wiederholten Verzichts auf einen Regionalligaaufstieg aus der Verbandsliga ausscheiden musste, erfolgte nun in der laufenden Saison der Neustart in der Landesliga. Und dies gewohnt erfolgreich: Melanie, Mario und Malte mit Jaqueline als Ersatzfrau für den ausgefallenen Hans-Jürgen sowie Peter, der mit seinem Blankbogen als Liga-Exot gelten dürfte, wurden nur knapp von der Uetersener SG 2 geschlagen: Mit nur einem Matchpunkt Rückstand belegt das Team nach dem 2. Spieltag nun den zweiten Tabellenplatz

Connys persönlicher Hauptgewinn

„Zurückgeben gibt’s nicht“, meinte der Brautvater Dieter Monke im Anschluss an die Trauung, zu der er Tochter Conny in die romatischen Rüllschauer Kirche führte. Sie, die sonst zum Dorfpokal und beim Preisschiessen für attraktive Gewinne sorgt und manches Mal die Glücksfee spielte, hat ihren persönlichen Haupttreffer Rainer geheiratet und heißt nun mit Nachnamen Weber. Für den angemessenen Rahmen sorgten etliche Vereinsmitglieder. 

Pokal für die Recurvemannschaft

Malte Hansen nimmt den Pokal aus den Händen von NDSB-Präsident Peter Krönert entgegen.

Knapp, aber verdient hatte sich unser Recurveligateam mit Hans-Jürgen und Jaqueline Hansen, Malte Hansen, Melanie Petersen und Mario Thomsen in der vergangenen Saison erneut an der Tabellenspitze behauptet. Den verdienten Lohn konnte die Mannschaft jetzt auf dem Landesschützentag des Norddeutschen Schützenbundes in Empfang nehmen. Unter dem Beifall der 160 Delegierten und vieler Gäste aus Sport und Politik überreichte Verbandspräsident Peter Kröhnert als sichtbaren Ausdruck des Erfolgs den Wanderpokal des NDSB.

Aussensaison hat begonnen !!!

Zeit für alle Hallenmuffel, mal wieder auf dem Bogenplatz vorbei zu schauen. Das erste Training war auf jeden Fall SUPER!

Neue Majestäten für Jerrishoe

v.l. 2. Dame Ruth Mader, 1. Dame Conny Monke, die Majestäten Barbara Neuhaus und Danny Symietz, 1. Ritter Jürgen Hansen und 2 Ritter Sebastian Zameit

Wir haben unser Königshaus 2017 ausgeschossen: Danny Symietz holte letzlich den Adler von der Stange und wurde als neuer König proklamiert. Bei den Damen gelang mit Barbara Neuhaus erstmals einer Bogenschützin der glückliche Schuß. Dem Königspaar stehen Hans-Jürgen Hansen als 1. Ritter und Conny Monke als erste Hofdame zur Seite. Komplettiert wird das Königshaus durch Sebastian Zameit und Ruth Kiesbye. Über vier Stunden dauerte das Schießen, aber die Damen der Luftgewehrsparte hatten mit Kaffee, Kuchen und Getränken vorgesorgt, dass niemand darben musste.

150 Jahre Vereinszugehörigkeit ..

150 Jahre Vereinsmitgliedschaft und ein Ehrenmitglied: Regina Monke im Kreise der geehrten Schützen

.. stehen hier zum Gruppenfoto versammelt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung erhielten Marina Gresch, Herbert Jöns und Danny Symietz jeweils die Ehrennadel für zwanzig Jahre Vereinsmitgliedschaft. Hartwig Satlheuer hält den Jerrishoer Schützen sogar schon seit vierzig Jahren die Treue und Günther Gresch nahm die Ehrennadel für sage und schreibe 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft vom Vorsitzenden Frank Herpich entgegen.

Und dann überraschten die versammelten Schützen ihre frühere langjährige Vorsitzende Regina Monke mit der Ehrenmitgliedschaft. Regina hatte sich 1994 überreden lassen, den Vorsitz „probehalber“ zu übernehmen. Sie hatte damals nicht nur einen stagnierenden Mitgliederbestand geerbt, sondern insbesondere einen heimatlosen Verein, denn das damalige Vereinslokal „Albertsens Gasthof“ war zwei Jahre zuvor aus Altersgründen aufgegeben worden. Seitens der Gemeinde bestand zwar die Absicht zur Modernisierung als Dorfgemeinschaftshaus, aber in diesem Zusammenhang war ein Schießstand überhaupt erst mit zu planen. Viel Arbeit also für die frischgebackene Vorsitzende, die bereits im darauffolgenden Jahr für vier Jahre im Amt bestätigt wurde. Das im Januar 1997 ein Schießstand im neuen „Heideleh“ eingeweiht werden konnte und die Vorsitzende auch danach wohl alles richtig gemacht hat, bewiesen weitere fünf Wiederwahlen. Nach letzendlich einundzwanzig Jahren gab sie den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen ab. Wenn es um die Unterstützung der Luftgewehrsparte geht, ist sie dennoch immer zur Stelle.