Neues Königshaus 2018

Im Heideleh sorgte das diesjährige Königsschießen für Spannung. Nach reichhaltiger Stärkung aus Sophias Küche hatten die teilnehmenden Schützen aus der Druckluft- und der Bogensparte ausreichend Energie getankt, um das Schießen um die Majestätswürde angehen zu können. Nach der Eröffnung durch die amtierenden Majestäten Danny Symietz und Barbara Neuhaus räumte diesmal unser Vereinsvorsitzende Frank Herpich selbst viel Holz ab und holte letztendlich auch den Adler von seinem Sitz. Der scheidende König Danny Symietz musste damit zwar Amt und Würden abgeben, behauptete als 1. Ritter aber seinen Platz im Königshaus. Zweiter Ritter wurde Jürgen Hansen.

Beim Schießen der Damen schien der sperr-hölzerne Adler zuletzt wie von unsichtbaren Fäden gehalten. Aber letztendlich konnte Regina Monke den finalen Schuss anbringen. Ihr als neuer Königin stehen die 1. Dame Ruth Kiesbye und als 2. Dame Conny Monke zur Seite.

Koenigshaus'28(vl)CMonke_RKiesbye_RMonke_FHerpich_DSymietz_JHansen

 

Im Rahmen der Proklamation wurde Gudrun Hartmann mit der Ehrennadel für ihre 20-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Dank „SEN-Faktor“ an die Tabellenspitze

Recurveschützen zurück in die Verbandsliga

Nach der Rückstufung am Ende der letzten Saison aufgrund des wiederholten Verzichts auf den Regionalligaaufstieg konnte sich unsere Recurvebogenmannschaft nach dem Wiedereinstig in der untersten Liga schnell behaupten. Das Ergebnis der Herbstrunde ließ auf eingutes Abschneiden am Ende der Rückspiele hoffen. 

Die ..sen’s: v.l. Jaqueline Hansen, Mario Thomsen, Jürgen Hansen, Melanie Petersen, Malte Hansen mit Coach Silke Nissen

Doch der Einstieg in die dritte Austragungsrunde brachte bei Coach Silke Nissen erstmal Ernüchterung: Jaqueline Hansen, Jürgen Hansen, Malte Hansen, Melanie Petersen und Marion Thomsen kamen nicht an ihre Form aus der Herbstrunde heran. Taktische Wechsel konnten den Abwärtstrend nicht stoppen. Die Platzierung hinter dem Tabellenführer Uetersener SG schien ernsthaft gefährdet, als der TSV Schwarzenbek gleichzog. Da holte eine ungewöhnliche Maßnahme die Bogenschützen aus dem mentalen Abseits: Die gemeinsame Endung der Nachnamen geriet der Mannschaft zum Mantra, und hallte auch bald als Schlachtruf durch die Malenter Halle. „SEN! SEN!“ leitete die mentale Wende ein: Mit jedem weiteren Match verringerte sich der Abstand auf die führende Mannschaft. Vor der letzten Begegnung trennte dann nur ein Punkt die Kontrahenden. Ähnlich wie auch in der Verbandsligasaison 2016/17 gewann Jerrishoe auch hier das letzte und entscheidende Match um Platz 1 mit 6:0 Satzpunkten bei 55:53 Ringen.