Pokal für die Recurvemannschaft

Malte Hansen nimmt den Pokal aus den Händen von NDSB-Präsident Peter Krönert entgegen.

Knapp, aber verdient hatte sich unser Recurveligateam mit Hans-Jürgen und Jaqueline Hansen, Malte Hansen, Melanie Petersen und Mario Thomsen in der vergangenen Saison erneut an der Tabellenspitze behauptet. Den verdienten Lohn konnte die Mannschaft jetzt auf dem Landesschützentag des Norddeutschen Schützenbundes in Empfang nehmen. Unter dem Beifall der 160 Delegierten und vieler Gäste aus Sport und Politik überreichte Verbandspräsident Peter Kröhnert als sichtbaren Ausdruck des Erfolgs den Wanderpokal des NDSB.

Aussensaison hat begonnen !!!

Zeit für alle Hallenmuffel, mal wieder auf dem Bogenplatz vorbei zu schauen. Das erste Training war auf jeden Fall SUPER!

Neue Majestäten für Jerrishoe

v.l. 2. Dame Ruth Mader, 1. Dame Conny Monke, die Majestäten Barbara Neuhaus und Danny Symietz, 1. Ritter Jürgen Hansen und 2 Ritter Sebastian Zameit

Wir haben unser Königshaus 2017 ausgeschossen: Danny Symietz holte letzlich den Adler von der Stange und wurde als neuer König proklamiert. Bei den Damen gelang mit Barbara Neuhaus erstmals einer Bogenschützin der glückliche Schuß. Dem Königspaar stehen Hans-Jürgen Hansen als 1. Ritter und Conny Monke als erste Hofdame zur Seite. Komplettiert wird das Königshaus durch Sebastian Zameit und Ruth Kiesbye. Über vier Stunden dauerte das Schießen, aber die Damen der Luftgewehrsparte hatten mit Kaffee, Kuchen und Getränken vorgesorgt, dass niemand darben musste.

150 Jahre Vereinszugehörigkeit ..

150 Jahre Vereinsmitgliedschaft und ein Ehrenmitglied: Regina Monke im Kreise der geehrten Schützen

.. stehen hier zum Gruppenfoto versammelt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung erhielten Marina Gresch, Herbert Jöns und Danny Symietz jeweils die Ehrennadel für zwanzig Jahre Vereinsmitgliedschaft. Hartwig Satlheuer hält den Jerrishoer Schützen sogar schon seit vierzig Jahren die Treue und Günther Gresch nahm die Ehrennadel für sage und schreibe 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft vom Vorsitzenden Frank Herpich entgegen.

Und dann überraschten die versammelten Schützen ihre frühere langjährige Vorsitzende Regina Monke mit der Ehrenmitgliedschaft. Regina hatte sich 1994 überreden lassen, den Vorsitz „probehalber“ zu übernehmen. Sie hatte damals nicht nur einen stagnierenden Mitgliederbestand geerbt, sondern insbesondere einen heimatlosen Verein, denn das damalige Vereinslokal „Albertsens Gasthof“ war zwei Jahre zuvor aus Altersgründen aufgegeben worden. Seitens der Gemeinde bestand zwar die Absicht zur Modernisierung als Dorfgemeinschaftshaus, aber in diesem Zusammenhang war ein Schießstand überhaupt erst mit zu planen. Viel Arbeit also für die frischgebackene Vorsitzende, die bereits im darauffolgenden Jahr für vier Jahre im Amt bestätigt wurde. Das im Januar 1997 ein Schießstand im neuen „Heideleh“ eingeweiht werden konnte und die Vorsitzende auch danach wohl alles richtig gemacht hat, bewiesen weitere fünf Wiederwahlen. Nach letzendlich einundzwanzig Jahren gab sie den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen ab. Wenn es um die Unterstützung der Luftgewehrsparte geht, ist sie dennoch immer zur Stelle.

Freund und Leid ..

.. liegen dicht beieinander, heißt es. In diesem Fall trifft es unsere Liga-Mannschaft: Grund zur Freunde haben sie allemal, denn sie gewannen erneut nach 2015/16 die NDSB-Verbandsliga. Diesmal überließen Jaqueline, Jürgen, Malte, Mario und Melanie es allerdings einer anderen Mannschaft, am Ende noch für für Spannung sorgen: Die SG Norderstedt verdrängte am letzten Wettkampftag den TSV Holm von Platz zwei und schaffte fast den Ausgleich zum Tabellenführenden SV Jerrishoe. 

Nun wäre der Relegationswettkampf der nächste Schritt zum Aufstieg in die Regionalliga Nord gewesen. Aber unsere Mannschaft hat beschlossen, diesen Weg nicht weiter zu gehen. Verständlich, da die höhere Liga gleichbedeutend ist mit Austragungsorten nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern auch in Niedersachsen. Wir liegen im hohen Norden nun nicht gerade zentral. Das würde unter Umständen bedeuten, am Wettkampfort übernachten oder aber um vier oder fünf Uhr ins Auto steigen zu müssen, um zeitgerecht vor Ort sein zu können.

Nun sehen die Ligaregeln aber vor, dass die Mannschaft eines Vereins, der zum zweiten Mal auf die Aufstiegsmöglichkeit verzichtet, in die untere Liga degradiert wird. Das sieht unser Team aber gelassen, zumal es sich zumindest in Teilen neu formieren muss.

Wer weiß, vielleicht kannst DU mit etwas mehr Trainingsfleiß in der nächsten Saison dabei sein?